Nur die Bespannung zu tauschen, beschreibt WAREMA als mögliche Erneuerung einer Markise und verweist für Auswahl und Montage an den Fachhandel. Ist Ihr Markisentuch ausgeblichen, beschädigt oder passt optisch nicht mehr zur Terrasse, lohnt deshalb der getrennte Blick auf Tuch und Anlage. Fotos, Herstellerangaben und eine Beschreibung der bisherigen Nutzung reichen für die Anfrage, ausbauen müssen Sie die Bespannung dafür nicht.
Was soll sich am Tuch verändern?
Geht es um die Farbe, eine beschädigte Stelle oder eine andere gewünschte Wirkung unter der Markise? Fotografieren Sie die gesamte Bespannung und die auffälligen Bereiche. Beschreiben Sie, seit wann Ihnen die Veränderung auffällt.
Ein neues Tuch und eine neue vollständige Markise sind unterschiedliche Vorhaben. WAREMA beschreibt den Austausch einer Bespannung als mögliche Erneuerung und verweist für Auswahl und Montage an den Fachhandel.[1]
Die vorhandene Anlage erkennbar machen
Suchen Sie nach Unterlagen oder einem zugänglichen Typenschild. Hilfreich sind Hersteller, Modell und vorhandene Bedienhinweise. Fehlen diese Informationen, schicken Sie zunächst aussagekräftige Fotos.
| Angabe | Hilfreiches Foto oder Dokument |
|---|---|
| Hersteller und Modell | Typenschild oder Rechnung |
| Form der Markise | Gesamtansicht im vorhandenen Zustand |
| Zustand des Tuchs | Fläche sowie betroffene Nähte oder Ränder |
| Sichtbare Bauteile | Arme, Ausfallprofil und Gehäuse |
| Bedienung | Kurbel, Antrieb oder vorhandene Steuerung |
| Gewünschte Änderung | Farbidee und Beschreibung Ihrer Nutzung |
Sie müssen die technische Eignung nicht selbst bewerten. Auffällige Geräusche, eine schiefe Stellung oder Probleme beim Bewegen sollten Sie bei der Anfrage zusätzlich nennen.
Ungefähre Breite ist noch kein Fertigungsmaß
Für die erste Besprechung können vorhandene Maße nützlich sein. Kennzeichnen Sie klar, ob eine Angabe aus einer Rechnung stammt oder nur ungefähr erfasst wurde. Die Breite der gesamten Anlage und das benötigte Tuchmaß sind nicht automatisch identisch.
Welche Maße für das neue Tuch gebraucht werden, wird für den konkreten Bestand festgelegt. Bauen Sie die Bespannung für eine erste Anfrage nicht aus. Die geeignete Aufnahme und spätere Montage werden mit dem Fachbetrieb abgestimmt.
Farbe und Funktion gemeinsam besprechen
Bringen Sie Ihre Farbwünsche mit und sagen Sie, wie Sie den Platz unter der Markise nutzen. Möchten Sie dort lesen, essen oder weniger direkte Sonne am Fenster haben? Diese Angaben helfen, die Auswahl nicht nur am Aussehen auszurichten.
WAREMA bewertet den Wärmeeintrag für die Kombination aus Sonnenschutz und Verglasung. Ein Tuchwechsel allein ist deshalb kein pauschaler Nachweis einer bestimmten Raumabkühlung.[2]
Die spätere Nutzung bleibt an die Anlage gebunden
Besprechen Sie, welche Bedien- und Wetterhinweise nach der Erneuerung gelten. Eine neue Bespannung macht aus dem vorhandenen Aufbau nicht automatisch eine Anlage mit anderen Wind- oder Regengrenzen.
Lassen Sie sich außerdem die Pflegehinweise für den ausgewählten Stoff geben. So wissen Sie, was Sie nach Verschmutzung oder Feuchtigkeit tun können und welche Angaben zum neuen Tuch Sie aufbewahren sollten.
Im Leistungsangebot finden sich Markisen und Markisentücher. Für Ihren ersten Kontakt reichen Fotos, bekannte Anlagendaten und der konkrete Änderungswunsch.[3]
Sonnensegel, Markisentücher und Outdoorpolster für Terrasse und Balkon planen bietet den Überblick für Ihren Außenbereich. Markisentücher und Segeltuche: Welche Materialangaben brauchen Sie? erklärt Materialangaben für die Tuchauswahl. Markisentuch pflegen: Material, Anlage und Wetter zusammen beachten vertieft die spätere Pflege des Markisentuchs.



